Was will ich wirklich? Warum?

Und was hat das nun, mit deinem Selbstwert zu tun?

Ich meine, weißt du denn, was du wirklich willst? Oder weißt du mehr davon, was du nicht willst?

Um deine Lebenssituation zu verbessern, benötigst du ” Fokus”  -wo soll es hingehen, was ist dein Wunsch, dein Lebensziel.

Was genau soll sich denn verbessern?

Und um den Fokus halten zu können, musst du aber wissen, was du wirklich willst. Ein Beispiel: Ich möchte Urlaub in einem fremden Land machen. Es soll Strand, Sand, Cocktails, Ruhe geben. Das trifft auf unzählige Urlaubsländer zu. Was für eine Reise möchte ich denn nun buchen? Mein Fokus: Ich mache Urlaub, mein, was will ich wirklich: Griechenland, am besten eine Insel, Samos, da wollte ich immer schon einmal hin. Warum? Weil ich mich selbst davon überzeugen will, dass es dort wirklich so schön ist, wie mir oft vorgeschwärmt wurde und ich einen besonders schönen Urlaub mit viel Ruhe und schöner Umgebung brauche, um mich zu erholen.

Fokus.Was will ich.Warum.

Ein unschlagbares Trio für erfolgreiches Handeln. 

Und was, wenn dein Selbstwert dich sabotiert?

Aus mangelndem Selbstwert, wirst du deinen Fokus, dein, was “will ich wirklich” und dein „Warum“, völlig anders definieren.

Gut möglich, dass du viel Anerkennung und Aufmerksamkeit im Außen suchst. Somit wird dein Trio bestimmt, vom Bedürfnis nach Anerkennung. Wenn es dir wichtig ist, gesehen, gehört und beachtet zu werden, damit dein Selbstwert genährt wird, bist du nahezu stets vom Wohl und Weh der Außenwelt abhängig und tust alles dafür, zu gefallen. Oder deutlicher gesagt- tust du das, was du tust, weil du weißt, dass du es wirklich möchtest, weil es dich nährt, glücklich macht, befriedigt, ein wohliges Gefühl vermittelt? Dein Selbstvertrauen stärkt ? Oder tust du´s, weil du dir wünscht, dass du gesehen, gehört, beachtet wirst und damit deinen Selbstwertmangel nähren möchtest? Das ist ein wichtiges Momentum bei der Wahl deiner Entscheidungen und Handlungen. Je wertiger du dich fühlst, dir sicher um deinen Selbstwert bist, desto wertvoller sind deine Entscheidungen, die dich persönlich betreffen. Unabhängig vom Außen. Ganz bei dir.

Fokus: Aufmerksamkeit im Außen

Was will ich wirklich: gesehen werden,

Warum: weil ich mich dann bedeutender fühle als im Augenblick.

Beispiel: Frau, Familie. Typische Szene: Mann und Kinder benötigen dies und das… Du bist diejenige, die dies und das organisiert, plant, hervorbringt, Tag ein, Tag aus. Familie ist der Meinung: Du bist die Beste, du weißt immer, was wir brauchen: Ohne Dich geht hier nichts.

Fokus: Familie zu versorgen. 

Was will ich wirklich: alles tun, damit die anderen glücklich sind.

Warum: weil ich dann an Bedeutung gewinne, ohne mich geht nichts. 

Tatsächlich sabotiert dein Selbstwertmangel dein gesamtes Leben. Und du lebst im Sinne der anderen, damit du deinen Mangel, deine Minderwertigkeit nicht mehr spürst. 

Ergebnis: Absolute Abhängigkeit von der Meinung anderer. 

Und was genau willst du denn nun wirklich?

Die besseren Lebens Entscheidungen trifft die Frau, die einen gestärkten Selbstwert hat. Aus ihrem Wissen, um ihre Wertigkeit, ergeben sich bessere Entscheidungen und damit bessere Lebensumstände.

Dein Warum, ist dein Raketenantrieb, um dein Ziel zu erreichen. Im negativen wie im positiven.

Ohne Warum, versandet deine Ambition im Nirgendwo. Oder bleibt nur halb so erfolgreich.

Wenn du deine Lebenssituation verbessern möchtest, arbeite an deinem Selbstwert. Und an deinem Warum.

Im nächsten Beitrag erfährst du mehr über Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit. Und was das mit deinem Selbstwert zu tun hat.

Bis bald, Alexandra

Dankbarkeit, das Zauberwort für gute Stimmung

Deine innere Kritikerin hat dich gerade im Griff?

Dann stell dir diese 1 Frage und du wirst fühlen, wie es sich wandelt.

Wofür bist du gerade heute besonders dankbar? 

Was genau möchte ich mit dieser Frage erreichen?

Ich möchte dir damit eine Möglichkeit in die Hand geben, deine negativen Gedanken zu stoppen. Das Gehirn arbeitet aktiv an einem Thema. Entweder es meckert vor sich hin, oder ist aktiv an einem anderen, wichtigen Prozess beschäftigt. Solltest du aktuell Schwierigkeiten haben, deine negativen Gedanken zu stoppen, versuch es mal mit DANKBARKEIT. Fordere dein Gehirn auf, dir Antworten zu liefern, wofür du aktuell dankbar sein kannst. Und schwupps, hat es keine Möglichkeit mehr, rumzumeckern.

Denn dein Auftrag lautet jetzt: Antworten liefern! Und nun ist es beschäftigt, in deinem Inneren zu suchen und zu finden.

Der Nebeneffekt ist tatsächlich, Stress wird reduziert, das Gefühl von Einsamkeit, Verlust, Ratlosigkeit, Unzulänglichkeit, Unzufriedenheit mit sich und anderen und vielem mehr, wandelt sich oft, zu einem Gefühl von Dankbarkeit, Freude, verbunden sein, Ideen entwickeln und dann stellst du erstaunt fest, was es alles tolles in deinem Leben gibt. Und der AHA-Moment: Mensch, da hab ich gar nicht mehr dran gedacht, toll, – gibt dir ein gutes Gefühl und da willst du hin. Weg vom Negativen-hin zu Positiven. Das fängt bei deinen Gedanken an. Denke du dein Hirn!

Nachdenken, fühlen, meditieren, aufschreiben, wie auch immer…..ich wünsche dir viele gute Gedanken. 

Bis zum nächsten Mal

Selbstwert-Mangel und seine Auswirkungen

Wenn eine Frau unter einem niedrigen Selbstwertgefühl leidet, zieht sich das meistens wie ein roter Faden durch alle Lebensbereiche – Beziehung, Arbeit, Familie und Finanzen. Psychologisch gesehen ist das Selbstwertgefühl das innere Fundament, auf dem Selbstvertrauen, dadurch Handlungsfähigkeit, Selbstwirksamkeit, Abgrenzungsfähigkeit und Entscheidungsfreude aufbauen. Ist dieses Fundament brüchig, zeigen sich typische Muster:

1. In Beziehungen

Herausforderung:

  • Angst vor Ablehnung, starkes Bedürfnis nach Bestätigung, Angst vor Einsamkeit, uvm.
  • Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen – Frau sagt „ja“, obwohl sie „nein“ meint. Aus Sorge vor Konflikten, Ablehnung, Verlust von Zuwendung.
  • Tendenz, sich anzupassen oder zu „überfunktionieren“, um gemocht zu werden. Angst vor Einsamkeit, Angst davor nicht akzeptiert zu werden.

Warum:
Ein geringes Selbstwertgefühl führt dazu, dass Zuneigung als etwas erlebt wird, das sie sich „verdienen“ muss. Die Frau glaubt, nicht “einfach liebenswert” zu sein. Sie hat gelernt, dass sie dafür etwas leisten muss. Oft stammen diese Muster aus der Kindheit, wenn Anerkennung an Leistung oder Anpassung gekoppelt war :

„Ich bin nur gut, wenn ich brav, schön, hilfreich bin“

2. In der Arbeitswelt

Herausforderung:

  • Zweifel an der eigenen Kompetenz („Impostor-Syndrom“).
  • Unter Wert arbeiten oder Gehaltserhöhungen nicht einfordern.
  • Übermäßige Perfektion, um Fehler und Kritik zu vermeiden.
  • Mobbing wird als selbstverschuldet abgetan.

Warum:

Das Bedürfnis nach Sicherheit und Anerkennung überlagert das Vertrauen in die eigene Leistung. Psychologisch gesehen handelt es sich um eine externalisierte Selbstbewertung: Der Selbstwert hängt davon ab, was andere denken, statt von einer inneren Überzeugung. Somit ist Frau immer in Abhängigkeit vom Wohl im Außen. Sie kann sich nur schwer selbst loben und stolz auf sich sein. Es ist nie gut genug,was sie tut. Damit ist sie auch das perfekte Opfer für Mobbing-Attacken.

 

3. In der Familie

Herausforderung:

  • Übermäßige Verantwortung übernehmen („Ich muss für alle da sein“).
  • Eigene Bedürfnisse zurückstellen.
  • Konflikte meiden, um Harmonie zu wahren.
  • ähnlich strukturiert wie in Beziehungen
  • unter Umständen bei Anwesenheit von Kindern, Rivalitätskampf um die Anerkennung der Kinder, dem eigenen Partner gegenüber, aus Angst vor Verlust von Liebe und Zuneigung. 
  • Frau versucht alles bestmöglich unter Kontrolle zu halten, um keine Angriffsfläche zu bieten. Angst vor Konflikten, Ablehnung, Verlust von Zuwendung.

Warum:
Ein geringes Selbstwertgefühl verknüpft den eigenen Wert oft mit Nützlichkeit. Wer sich selbst nicht als gleichwertig erlebt, kompensiert dies durch Fürsorge, Anpassung oder Kontrolle. Das führt langfristig zu Erschöpfung und Unzufriedenheit. Denn dabei geht es im Vordergrund um andere. Im Hintergrund erhofft sie sich Ansehen und Anerkennung für ihre anhaltende Fürsorge. Sie selbst gerät aus dem Blick. 

 

4. In den Finanzen

Herausforderung:

  • Schwierigkeiten, Geld zu verlangen oder Preise selbstbewusst zu vertreten.
  • Angst, „zu viel“ zu wollen oder „gierig“ zu wirken.
  • Tendenz, Geld zu vermeiden oder Verantwortung dafür abzugeben.
  • Durch ihren Wertverlust, hat sie keinen Anspruch auf Wohlstand und Bequemlichkeit, Urlaub oder ähnliches.
  • Ein eigenes Vermögen anlegen ist undenkbar, das ist sie ja gar nicht wert.

Warum:
Geld ist eng mit Selbstwert verknüpft. Wenn jemand unbewusst glaubt, nicht „wertvoll“ zu sein, erscheint es stimmig, sich unter Wert zu verkaufen. Hier wirken tief sitzende Glaubenssätze wie: „Ich bin es nicht wert, Wohlstand zu haben“ oder „Andere brauchen es dringender als ich“.

 

Psychologischer Ursprung

Ein niedriger Selbstwert entsteht selten plötzlich. Meist beruht er auf frühen Beziehungserfahrungen, in denen Akzeptanz, Lob oder Zuwendung an Bedingungen geknüpft waren. Kinder, die erleben, dass Liebe mit Leistung oder Anpassung verbunden ist, entwickeln ein sogenanntes „bedingtes Selbstwert Schema“ (nach Carl Rogers).
Dieses Schema bleibt im Erwachsenenalter wirksam, bis es bewusst erkannt und korrigiert wird.

Kern der Veränderung

Selbstwert lässt sich stärken, wenn du::

  1. Innere Maßstäbe neu definierst – dich an eigenen Werten, statt an fremden Urteilen orientierst.
  2. Erlebnisse erschaffst, bei denen du selbstwirksam bist – kleine, konkret umsetzbare Schritte, die zeigen: „Ich kann Einfluss nehmen.“
  3. Übst Grenzen zu setzen, mit dem Wissen, es ist dein Recht – bewusst „nein“ sagst, um das eigene Selbst ernst zu nehmen.
  4. Innere Kritik reflektierst – die „alte Stimme“ (z. B. elterliche Erwartungen) von der eigenen unterscheidest.

Und damit dir das nachhaltig gelingt, habe ich mein Online-Programm

 “StepUP der Veränderungsprozess für Frauen” konzipiert.

Genau für Frauen, die wissen, dass es so nicht weitergehen kann, aber den Weg der Veränderung noch nicht erkennen.

Ich bin an deiner Seite und führe dich liebevoll an der Hand durch dieses Dickicht aus: Ich möchte ja gerne, aber weiß nicht wie!

Zusammen gehen wir den Weg und innerhalb von 3 Monaten kannst du messbare Veränderungen herbeiführen. 

Wenn dich das interessiert, dann melde dich unter beratung.koitka@gmail.de

Und lass uns über dein persönliches Ziel reden. Denn ich arbeite Ergebnisorientiert.

Lösungen,statt Probleme! 

Mein Motto:

Beratung. Coaching = Veränderung