von Alexandra | Nov. 25, 2025 | Uncategorized
Wenn Loslassen kein Zaubertrick ist, sondern ein Prozess
Ich hab da mal ne Frage an dich: „Weißt du wie loslassen geht???“
Ich hab früher immer gedacht, dass Loslassen bedeutet, irgendwas in mir müsse plötzlich energetisch abfallen. So ein Moment wie in einem Film: ein tiefer Atemzug, Musik im Hintergrund, und zack Vergangenheit abgelegt.
Ganz so lief das bei mir nicht. Ich hab eher festgehalten wie eine Weltmeisterin.
Gedanken, die mir ein schlechtes Gefühl gemacht haben.
Gefühle, die sich immer wieder selbst eingeladen haben. Und Geschichten, die ich im Kopf weiter geschrieben hab, obwohl sie längst zu Ende waren.
Irgendwann hab ich gemerkt: Das Loslassen selbst war gar nicht das Problem. Ich wusste nur nicht, wie das überhaupt gehen soll.
Der Wendepunkt kam, als ich mich tiefer mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt habe und ich verstand, was Loslassen wirklich meint. Nicht „weg damit“. Sondern: Ich hör auf, diesen Gedanken weiter zu füttern.
Denn ein Gedanke ist wie ein kleines Wesen, je öfter du ihn auf den Arm nimmst, je mehr Emotionen du ihm gibst, desto größer wird er. Dann bekommt er eine Eigendynamik, die den Tag steuert.
Der Gedanke lebt nur davon, dass du ihn fütterst.
Und Loslassen heißt: Du stellst die Futterstation ein.
Ein Beispiel:
Früher dachte ich oft: Ich habe schon wieder etwas falsch gemacht. Warum schaffe ich das nicht besser? Und fühlte mich schuldig, wie so oft in meinem Leben. Und dieser Gedanke war hartnäckig. Ich hab ihn geprüft, geknetet, zerlegt und am Ende immer wieder gefühlt. Genau da lag der Fehler: Ich hab ihm Aufmerksamkeit geschenkt. Emotionen. Bedeutung.
Dadurch ist er immer wieder auferstanden wie ein Zombie. Nicht hübsch, aber effektiv.
Als ich verstanden habe, wie die Gedanken Formel funktioniert: Gedanke, Emotion, Entscheidung, Tun oder Lassen, Realität, wurde vieles klarer. Wenn ich den ersten Schritt unterbreche, breche ich die ganze Kette.
Loslassen wurde auf einmal etwas ganz Konkretes: Ich gebe dem Gedanken keine Bühne mehr.
Ich spreche nicht mehr innerlich mit ihm.
Ich folge ihm nicht auf seinen Drama-Wanderwegen.
Ich entscheide: Heute nicht.
Natürlich hat mein innerer Bodyguard mich gewarnt, weil die Veränderung ihm nicht geheuer ist .
Natürlich hat mein innerer Schweinehund gequietscht, weil alte Muster bequemer waren.
Aber jedes Mal, wenn ich nicht nachgegeben hab, ist etwas Spannendes passiert: Der Gedanke wurde leiser.
Nicht weg, aber leiser. Und irgendwann war er mehr ein Flüstern als ein Sturm.
Wenn du das für dich ausprobieren willst, hab ich eine kleine Übung für dich:
Schnapp dir eine Situation, die dich immer wieder einholt. Schreib den Gedanken und die Emotion dazu auf. Und dann stell dir diese eine Frage:
Was passiert, wenn ich heute einfach nicht weiter darüber nachdenke?
Lass mich gerne wissen, wie es dir dabei ergangen ist.
Herzlichst Alexandra
von Alexandra | Nov. 24, 2025 | Auswirkungen von Selbstwert-Mangel
Täglich taucht sie so schnell auf, dass wir sie kaum bemerken. Sie gehört zu uns wie unsere Augen, Ohren, usw.
Die Stimme, die sich einmischt, den ganzen Tag. Die Stimme, die uns Unwahrheiten erzählt, oft schon Jahre lang.
Sie klingt dann so:
“Ich binzu dumm für sowas.”
“ Ich schaff das eh nicht.”
„Andere können das…ich nicht.”
“Warum bin ich nur so blöd?”
“Ich krieg nie was richtig hin.”
“Ich bin einfach zu ungeschickt.”
“Wie sehe ich denn heute wieder aus!”
Viele Frauen sprechen täglich mit sich auf diese Art.
Diese Stimme ist allgegenwärtig. Aber nicht erkannt, nicht bewusst.
Sie hat sich eingenistet, sich´s gemütlich gemacht. Und schädigt dich, leise, stetig, unaufhaltsam! Sie nagt an deinem Selbstwert, deinem Selbstvertrauen. Du wirst dir gegenüber unfreundlich, unverzeihlich. Und sie schafft es, dass du leiser wirst, dich weniger einbringst, dir nichts mehr zutraust, dich nicht gemeint fühlst.
Und letzendlich glaubst, andere finden dich nicht gut, lehnen dich ab.
Tatsächlich lehnst du dich selbst ab. Immer und immer wieder.
Bis du bereit bist, das zu stoppen!
Vielleicht konnte ich dich damit berühren. Vielleicht erkennst du dich grade selbst.
Lass es mich gerne wissen. Ich lese deine Antworten wirklich gerne.
von Alexandra | Nov. 12, 2025 | Uncategorized
Vielleicht hast du dir schon einmal näher angesehen, was ich anbiete. Und vielleicht ist dir dabei aufgefallen, dass ich vor dem Coaching mit meinen Kundinnen einen Workshop mache und erst dann gehen wir ins gemeinsame Coaching.
Warum?
Weil ich davon überzeugt bin, dass nur Verständnis für deine Situation und woraus sie entstanden ist inkl.Gehirntätigkeit dazu führen kann, nachhaltig alte Muster loszulassen und neue zu integrieren.
Es muss erst ein gewisses Bewusstsein dafür geschaffen werden, sozusagen, der Boden muss vorbereitet werden, damit er bestellt werden kann. Damit der Samen einen gesunden Untergrund vorfindet und dadurch bestmöglich gedeiht. Mit Aufmerksamkeit und Hingabe.
Denn kennst du z.B. deine Glaubenssätze nicht, welche im Unterbewusstsein arbeiten, wirst du wenig Möglichkeiten haben, deine Muster abzulegen.
Warum?
Das Unterbewusstsein ist 45 000 x stärker.
Es arbeitet die ganze Zeit mit!
Und du merkst es nicht.
Ich arbeite auch als Deeskalationstrainerin. Auch dort wird verstärkt darauf geschaut, was eigentlich im Untergrund wirkt. Was tatsächlich dazu führt, dass mein Gegenüber eskaliert.
Was tatsächlich die innere Not ist, die mein Gegenüber fühlt.
Deshalb ist mein Weg mit meinen Kundinnen, jener über den Workshop zum Coaching.
Vielleicht konnte ich dir über meine Beweggründe nun etwas Klarheit geben.
Ich wünsche dir einen besonders schönen Tag
Deine Alexandra
von Alexandra | Okt. 27, 2025 | Uncategorized
Der innere Kompass: Das „Warum“ klären
Übung zur Selbstklärung:
- Schritt 1: Liste drei Bereiche auf, in die du aktuell Energie investierst.
- Schritt 2: Frage dich bei jedem: „Warum tue ich das wirklich?“
(Nicht: „Warum sollte ich?“ – sondern: „Was treibt mich tatsächlich an?“)
- Schritt 3: Markiere, wo das „Warum“ aus dir selbst kommt und wo du eigentlich Erwartungen anderer erfüllst.
Das Ergebnis zeigt oft eine Verschiebung zwischen eigenem Antrieb und äußerem Druck.
Was, dauerhaft zu emotionalem und körperlichem Stress führen kann, wenn das Warum nicht aus dir und deinen tatsächlichen Bedürfnissen entstanden ist. Dein innerer Kompass verliert dann seine klare Richtung, weil du dich ständig an anderen ausrichtest.
Und so handelst du nicht aus dir heraus, sondern aus einem Bedürfnis nach Sicherheit oder Zugehörigkeit.
Das Problem: Ein fremdgesteuertes Warum erschöpft dich.
Es erzeugt inneren Stress, weil dein Tun nicht mit deinen wahren Bedürfnissen übereinstimmt.
Dein Körper sendet dann Signale – Müdigkeit, Gereiztheit, Rückzug oder das Gefühl, irgendwie „leer“ zu sein.
Wenn du aber beginnst, dein echtes Warum zu klären, veränderst du alles.
Denn du triffst Entscheidungen, die dich wirklich nähren.
Dein Leben bekommt Richtung, Sinn und Leichtigkeit – nicht, weil du mehr tust, sondern weil du tust, was du wirklich möchtest!
Und solltest du Schwierigkeiten haben, dein Warum zu erkennen, ich unterstütze dich sehr gerne dabei.
Manchmal reicht auch nur 1 Gespräch und Klarheit zieht auf, der Nebel lichtet sich
Ich wünsche dir einen besonders schönen Tag
Deine Alexandra
von Alexandra | Okt. 23, 2025 | Auswirkungen von Selbstwert-Mangel
Wie du dir selbst wieder glaubst!
Am Anfang steht oft dieser leise Gedanke: Ich weiß gar nicht mehr, was ich kann.
Und genau da fängt Selbstvertrauen an, nicht im großen Tschakka-Moment, sondern im Augenblick, in dem du beginnst, dich selbst wieder ernst zu nehmen.
Selbstvertrauen ist nichts, was vom Himmel fällt. Es wächst, wenn du merkst: Ich kann etwas bewegen.
Oder auch, wenn du dir etwas vornimmst und durchziehst, stärkt das dein Selbstvertrauen ungemein.
Stell dir vor, du beschließt, ab morgen dreimal die Woche zehn Minuten Englisch zu üben.
Weil du dich sicherer fühlen möchtest, wenn du sprichst.
Eine einfache Vereinbarung – zwischen dir und dir.
Was denkst du wohl, wie es sich auf dein Selbstvertrauen auswirkt, wenn du deine Vereinbarung mit dir selbst hinten runter fallen lässt? Und wenn du das immer wieder tust.
Genau, du schwächst dein Selbstvertrauen. Dein Vertrauen in dich selbst!
Selbst – Vertrauen. Ich vertraue mir und meinen Fähigkeiten. Das wiederum ist enorm wichtig für Selbstwirksamkeit. Selbstwirksamkeit ist der Schlüssel zur Unabhängigkeit. Wenn ich selbst – wirksam bin, bin ich fähig, Entscheidungen umzusetzen. Das wiederum stärkt meinen Selbstwert.
Also ein win – win für ein unschlagbares Trio :
Selbstwert, Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit.
Reflexionsfrage:
Wo hast du dich zuletzt selbst im Stich gelassen? Schreib es nieder und deine Auswirkungen.
Und was wäre heute ein kleiner Schritt, um dir zu zeigen, ich kann mich auf mich verlassen.
Schreib auch das auf. Und denke darüber nach, was es für Auswirkungen haben kann.
Ich wünsche dir eine besonders schöne Zeit und lass mich gerne wissen, was du von dem Beitrag hältst